§ Falscher „Tatort“ schützt vor StrafeEin Autofahrer kann von Glück reden, wenn in dem Bußgeldbescheid für einen von ihm begangenen Verkehrsverstoß der „Tatort“ falsch angegeben worden ist. Er braucht dann nämlich das Bußgeld nicht zu zahlen. Zu diesem Urteil kam das Amtsgericht Ratzebur weiterlesen ..... § Im Job trägt Arbeitgeber das sonst private WegerisikoFährt ein Arzt seinen privaten Pkw auf dem Weg zur Arbeit in den Straßengraben, hat sein Arbeitgeber ihm den Schaden zu ersetzen. Zumindest dann, wenn er an dem Unfall selbst keine Schuld trägt und das Malheur während seiner Rufbereitschaft geschah. weiterlesen ..... § Gefälschte Haaranalyse macht Führerschein nicht auf Dauer sicherWird einem Autofahrer, dem die Fahrerlaubnis wegen einer „Betäubungsmittelproblematik“ entzogen worden war, der Führerschein aufgrund einer gefälschten Haaranalyse wieder zurückgegeben, sollte er sich nicht in Sicherheit wiegen.
§ 12.000 Euro für lädierten Halswirbel müssen reichenEine 14-Jährige hatte auf Schmerzensgeld in Höhe von 25.000 Euro geklagt. Sie war in einem Auto zu Schaden gekommen, das wegen überhöhter Geschwindigkeit in einen Graben raste und sich überschlug. Die von ihr geforderte Schadenhöhe sahen die Richter weiterlesen ..... § 117 Parkverstöße in sechs Jahren kosten den LappenParkt ein Autofahrer „oft und hartnäckig“ falsch, kann er seinen Führerschein verlieren. Im verhandelten Fall hatte ein 53-jähriger Mann innerhalb von sechs Jahren 117 Parkverstöße begangen und insbesondere fürs Parken ohne Parkschein, auf Behinderte weiterlesen ..... § Volltrunken und dennoch „einwilligungsfähig“Eine Polizeistreife hatte einen stark alkoholisierten Verkehrsteilnehmer aufgegriffen und bei ihm einen Atemalkoholwert von 4,02 Promille festgestellt. Um keine Zeit zu verlieren und eine eventuelle Schuldunfähigkeit des Mannes festzustellen, ließen weiterlesen ..... § Trotz Werbespot-Härtetest: Gemieteter X3 gehört nicht in den Teich!Total abgefahren: Wer seinen Mietwagen bewusst in einen Teich steuert, hat für den Schaden aufzukommen. Selbst wenn das Fahrzeug ausdrücklich mit einer Haftungsfreistellung angemietet worden war. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass der Autoty weiterlesen ..... § Kein Ersatz für Nutzungsausfall nach Zweitwagen-CrashEinem Unfallopfer, das einen Zweitwagen besitzt, steht für den Nutzungsausfall während der Reparatur seines beschädigten Autos keine Entschädigung zu. Obwohl die Ausfalltage eines Fahrzeugs normalerweise dem hundert Prozent haftenden Unfallverursache weiterlesen ..... § Wenn nicht „übersichtlich“ überholt werden darf, wann dann?Überholt ein Autofahrer „an übersichtlicher Stelle“ mehrere Pkws und prallt er am Ende mit einem anderen Wagen zusammen, dessen Fahrer die Vorfahrt missachtet hatte, so trägt der Überholende keine Mitschuld an dem Unfall. Das entschieden die Richter weiterlesen ..... § Kommt die Polizei vergebens, kann das 112 Euro kostenLöst ein Pkw durch einen technischen Defekt einen Fehlalarm aus, sodass die Polizei vergebens anrückt, muss der Autobesitzer wie im verhandelten Fall in Niedersachsen mit einer Gebührenforderung in Höhe von pauschal 112 Euro rechnen.
§ Ignorierter Einkaufswagen-Crash kein Fall von FahrerfluchtEinkaufswagen sind keine Fahrzeuge im Sinne der Straßenverkehrsordnung. Macht sich deshalb ein Autofahrer einfach aus dem Staub, nachdem auf dem Parkplatz eines Supermarktes ein anderes Auto versehentlich durch seinen ihm entglittenen Einkaufswagen l weiterlesen ..... § Autovermieter muss Kunden über Tarifabweichungen informierenEin Mietwagenunternehmer, der einem schuldlos Unfallgeschädigten einen besonderen für Unfallersatzfahrzeuge entwickelten Tarif anbietet, der über dem Normaltarif auf dem örtlichen Markt liegt, muss seinen Kunden darüber aufklären, dass er unter Umstä weiterlesen ..... § Fahrverbot: Auch ein Notfallarzt muss den Lappen abgebenAuch für einen Notfallarzt eines Krankenhauses ist es zumutbar, seinen Führerschein abzugeben, wenn er privat einen Rotlichtverstoß begangen hat. Zu diesem Urteil kam das Oberlandesgericht Hamm.
§ Crash beim Ausparken: Ausparker hat meist SchuldFährt ein Autofahrer rückwärts aus einer Parklücke heraus und kollidiert dabei mit einem Auto, das auf Parkplatzsuche langsam am rechten Straßenrand entlang fährt, so trägt der Zurücksetzende die volle Schuld. Das Oberlandesgericht Köln urteilte in d weiterlesen ..... § Auch Mietfahrzeuge dürfen mit Blaulicht fahrenEin Autohändler hatte sich auf die Vermietung von Krankenwagen spezialisiert, die er verschiedenen Krankeneinrichtungen zur Verfügung stellte. Die Kommune sah allerdings in den mit Blaulicht versehenen Wagen eine unzulässige Sonderausstattung, da die weiterlesen ..... Suche in der Kfz- Recht Datenbankkeine Festlegungen
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